Lindy Etzensperger

04/02/2019 // Eine kleine Bilanz nach der ersten Saisonhälfte

Einige Worte zur Abfahrt

Der Grund dafür, dass ich in Val di Fassa besser klassiert war als in Zauchensee, lag wahrscheinlich an mir und an der Tatsache, dass ich in Zauchensee das erste Mal in dieser Saison die Abfahrtski anhatte. Ich musste mich erst an die langen Ski gewöhnen. Durch die Speed-Rennen in Zinal war ich auf Val di Fassa hingegen besser vorbereitet und konnte voll angreifen. Auch die Piste dort gefällt mir: Es ist eine schöne Abfahrt, wo alles ein bisschen drin ist.

… zu meinem Zwischenklassement in der Abfahrt 

Ich bin mit dem 15. Rang zufrieden. Mein Ziel ist es, diesen Rang im Gesamtklassement beizubehalten.

… zu den beiden nächsten Abfahrtsetappen in Crans-Montana und Sella Nevea

Falls sich mein Programm nicht ändert, werde ich an diesen beiden Etappen teilnehmen. Die Piste in Crans-Montana kenne ich sehr gut, da ich dort schon mehrere Speed-Rennen bestritten habe. Es ist eine schöne, aber auch technisch anspruchsvolle Piste. Die Piste in Sella Nevea kenne ich noch nicht. Was das Klassement und die Punkte angeht, habe ich noch keine konkreten Erwartungen. Mein Ziel ist es, technisch so gut wie möglich zu fahren, und dann werde ich weitersehen. 

… zu den nächsten Etappen im Super-G

Ich werden am Super-G in Sella Nevea teilnehmen und würde gern meinen 13. Platz im Zwischenklassement beibehalten.

… zu den Riesenslaloms in Zinal und Tignes

Ich war mit den beiden Resultaten in Zinal sehr zufrieden und auch mein Sieg im EC-Rennen in Tignes war unglaublich. Der Riesenslalom, den ich sehr gerne fahre, war für mich sowieso schon eine sehr wichtige Disziplin, doch nach dem Sieg in Tignes ist seine Bedeutung noch gewachsen. Ich werde daher an den kommenden EC-Riesenslalomrennen teilnehmen und versuchen, möglichst gute Platzierungen zu erreichen.

09/01/2019 // Ende 2018 und Anfang 2019 unter einem guten Stern

Da ich in Zauchensee zum ersten Mal in der Saison die Abfahrtsski anhatte, musste ich mich in den Trainings erst einmal ein bisschen daran gewöhnen. Mit den Platzierungen in den Rennen bin ich daher sehr zufrieden: Bei den beiden Abfahrten war ich unter den ersten 30 und auch im Super-G konnte ich in die Punkte fahren.

Die Feiertage verbrachte ich gemütlich mit der Familie.

Anfang Januar hatte ich dann in Zinal zwei gute Riesenslalom-Trainings – auf der Rennpiste, wo auch die Europacup-Rennen stattfinden werden! Beim FIS-Riesenslalom diese Woche in Tignes bin ich auf den 3. Platz gefahren, über den ich mich sehr freue.

Auf dem Programm stehen jetzt zunächst einmal die Speed-Rennen in Zinal (2 Abfahrten und 1 Super-G) und dann die Speed-Europacup-Rennen in San Pellegrino nächste Woche.

10/12/2018 // Eine kleine Europa-Tour als Saisonstart

Nach den letzten Trainingslagern in Livigno hatte ich meinen Saisonauftakt bei den FIS-Riesenslalomrennen in Arosa. Angesichts der Tatsache, dass es sich um die ersten Rennen dieser Saison handelte, bin ich mit den Ergebnissen dieser ersten Rennen wirklich zufrieden. 

Anschliessend ging es für mich ins norwegische Kvitfjell, wo die ersten Super-G- und Kombi-Europacuprennen stattfanden. Für mich verlief alles sehr gut, auch wenn es technisch noch nicht überall perfekt war. Im Super-G habe ich mit meinem 17. Platz sogar mein bisher bestes EC-Resultat in dieser Disziplin erreicht! Und auch im zweiten Super-G, der für die Kombi zählte, lief es gut.

Am Samstag ging es dann zurück in die Schweiz, bevor ich dann diese Woche an den FIS-Rennen in Veysonnaz an den Start gehen werde.

08/11/2018 // Endspurt vor den ersten Rennen

Vor drei Wochen habe ich an einem Swisscom-Technikkurs im Riesenslalom in Saas-Fee teilgenommen. Die Bedingungen waren einfach perfekt und wir konnten sehr gut trainieren. Die freie Woche darauf verbrachte ich mit meiner Familie in Chamonix – eine sehr willkommene Verschnaufpause vor den letzten Trainingseinheiten. Anschliessend war eigentlich ein Speed-Training geplant, doch leider war das Wetter ziemlich schlecht: Es schneite ziemlich viel und das Training wurde abgesagt. Stattdessen kümmerte mich um meine Kondi und war schon das erste Mal mit meiner Familie Skitourengehen.

TRALALA

 

Diese Woche haben wir Slalom und Riesenslalom auf der Diavolezza trainiert und die Bedingungen waren diesmal optimal. Technisch bin ich bis jetzt sehr zufrieden und versuche vor allem, mich im Timing zu verbessern und stabiler mit dem Oberkörper zu sein, damit meine Leistungen konstanter werden. 

Für nächste Woche ist ein Riesenslalom-Training angesetzt und danach fahre ich, wenn alles gut läuft, die Rennen in Arosa.

13/10/2018 // Rückenschmerzen ade

Seit meinem letzten Blogeintrag lief es zunächst nicht so gut, denn vor 3 Wochen hatte ich Rückenschmerzen und musste, nach Absprache mit meinen Trainern, drei Tage zur Reha nach Zürich. Anschliessend stand noch Kondi-Aufbau auf dem Programm, um den Rücken zu stärken.

Vor zwei Wochen durfte ich dann zurück auf die Skis: Im Trainingslager in Zermatt konnte ich mich erst langsam wieder an die Skis gewöhnen und weiterhin den Rücken aufbauen. Zum Glück hatte ich keine Schmerzen mehr! Nur das Wetter war nicht so schön - wir konnten nur drei Tage voll nutzen. Aber an diesen Tagen waren das Wetter und die Konditionen dann auch wirklich super.

Technisch konzentriere ich mich im Moment auf die Linie und das Timing, damit ich noch frecher fahren kann.

Petit portrait

Geb. am 9.11.1998, 66 kg, 169 cm

Ski-Club: Brigerberg

Trainingsgruppe: C-Kader

Trainer: Julien Vuignier, Jonas Odermatt und Fabio Becchimanzi

Studium: Fernstudium in Gesundheitsmanagement

Beste Resultate 2017/18: 3. Platz Elite Schweizermeisterschaft (Super-G) - 3 Siege an FIS-Rennen (Abfahrt, Super G und Riesenlalom) und weitere FIS-Podestplätze - 12. Platz Europacub in Soldeu (Abfahrt)

FIS-Punkte am 1.09.2018: 31.42 Abfahrt; 20.16 Riesenslalom; 21.51 Super-G; 67.78 Superkombination; 83.69 Slalom

Ziele für die Saison 2018/19: Meine Skitechnik verfeinern, um noch schneller und konstanter zu werden; meine Fis-Punkte verbessern; im Europacup Fuss fassen

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